Soziales Europa – Starkes Europa

Unter diesem Motto luden am 12. Mai die SPD Treptow-Köpenick und ihr Wahlkreiskandidat Kajo Wasserhövel zum Auftakt der heißen Europa-Wahlkampfphase – trotz niedriger Temperaturen. Mit dabei waren auch Franz Müntefering, Martin Schulz und Dagmar Roth-Behrendt, die jeder aus ihrer Sicht die Bedeutung des Superwahljahres und im Speziellen der Europawahl darlegten.

In einem waren sich alle einig: Nur mit einer starken SPD und einer starken sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament kann es ein soziales und damit starkes Europa geben.

Kajo betonte in seiner Begrüßungsrede, wie wichtig es ist zu kämpfen und wählen zu gehen um politischen Mehrheiten zu verändern, besonders in einem Jahr wie diesem.

Auch Franz Müntefering betonte in seiner Rede, dass 2009 das Jahr der Entscheidung sei und erinnerte mit einem Schlenker in die Geschichte, dass die heutigen Errungenschaften nicht selbstverständlich sind und erst hart erkämpft werden mussten. Mit Blick auf diese und seine eigene Vergangenheit meinte Müntefering „Wenn man von einer Sache überzeugt ist, dann muss man dafür kämpfen und darf nicht wegrennen“.

Das gelte besonders in Zeiten wie diesen, wo Antworten auf die großen Fragen wie zum Beispiel die aktuelle Finanzkrise gefunden werden müssen. Franz Müntefering machte dabei deutlich, dass es für Sozialdemokraten ganz klar sei und man sich dafür einsetzen werde, dass Geld und die Wirtschaft für die Menschen da seien und nicht umgekehrt.

In der anschließenden Diskussionsrunden von Kajo Wasserhövel mit Dagmar Roth-Behrendt, Franz Müntefering und dem Publikum drehte Franz den Spieß einfach mal um und fragte Kajo spontan „Wie das denn jetzt sei als Kandidat“.

Kajo zeigte sich motiviert und kämpferisch alles zu tun um seinem Gegner Gregor Gysi das Direktmandat in Treptow-Köpenick abzujagen. „Es gibt schließlich keine Erbhöfe für den Bundestag“, so Wasserhövel unter großen Beifall.

Dagmar Roth-Behrendt berichtete von ihren Wahlkampferfahrungen in den letzten Tagen und Wochen und warum die EU für jeden einzelnen von uns konkret von Bedeutung sei. Auf die Frage wie weit weg Europa sei antwortete sie deshalb: „Europa ist hier! Es ist unser Alltag!“

Auch der Spitzenkandidat der SPD für die Europawahl, Martin Schulz, bekräftigte die Bedeutung von Europa und warb leidenschaftlich dafür sich einzusetzen und dabei mit zu helfen eine sozialdemokratische Mehrheit im Europaparlament zu bekommen. Die Europawahl ist eine Richtungswahl, so Schulz. Wer die konservative Mehrheit brechen und wichtige Gesetze durchsetzen möchte, der müsse am 7. Juni die SPD wählen.

Weitere Bilder von mir von der Veranstaltung sind in meinem Flickr-Account zu finden.