Rechtsextreme greifen SPD-Wahlkämpfer an

Zitat von Spiegel-Online:

Hamburg – Die beiden SPD-Wahlkämpfer hatten gestern Abend Plakate im Berliner Stadtteil Marzahn Plakate angebracht, als sie von zwei Männern angepöbelt wurden. Die 23-Jährigen versuchten, zu flüchten. Die mutmaßlichen Rechtsextremisten verfolgten einen von ihnen. Als er stürzte, traten die Angreifer ihm mehrfach gegen den Kopf. Die Feuerwehr brachte den Mann mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus.

Die beiden Tatverdächtigen konnten zum Glück von der Polizei festgenommen werden…

Diese Nachricht hat mich am Samstag sehr schockiert. Ich war kaum zuhause, da habe ich es erfahren. Ich kam gerade – vom Wahlkampf…

Nun lebe ich nicht in Marzahn, aber dass Anhänger rechter Parteien in den letzten Jahren zunehmend radikaler und öffentlicher geworden sind, macht mir Angst. Dass, was den beiden (nur etwas älteren) Genossen passiert ist, hätte jedem, zu jeder Zeit und überall passieren können. Das ist leider traurige Realität. Die Zerstörung der Jusos-Plakate gegen Rechts war nur ein Anfang und gegen diese Tat geradezu harmlos. Die Tritte gegen den Kopf des Genossen hätten für ihn tödlich enden können – zum Glück war dem nicht so. Diese Tat war der Gipfel von Plakat-Zerstörung und Einschüchterung anderer Parteien. Eine Juso-Veranstaltung wurde von Rechten gesprengt, Wahlkämpfer auch in anderen Bundesländern bedrängt und Wahlkämpfer und Bürger von den Rechten fotografiert, gefilmt und verbal bedroht.

Als Demokraten, egal welcher Partei, müssen wir wieder gemeinsam gegen die rechte Szene vorgehen. Wir dürfen sie nicht gewähren lassen und müssen ihrem Treiben Einhalt gebieten!

Meine Bitte: Gehen Sie am 17. September zur Wahl und wählen sie keine Neonazis. Geben Sie diesen Leuten, geben Sie Hass und Gewalt keine Chance!