Pannen-Pflüger

Einen bessere Wahlkampfhelfer hätten sich Klaus Wowereit und die Berliner SPD schon fast gar nicht wünschen können…

Denn die Pannenserie des CDU-Spitzenkandidaten Friedbert Pflüger reißt nicht ab. Man kann schon fast sagen, dass er kein Fettnäpfchen auslässt. Mal eine kurze Übersicht:

Ob der gebürtige Hannoveraner nun seine Heimatstadt in den höchsten Tönen lobt und öffentlich erklärt, dass er seiner Heimat treu bleiben werde oder seine Mitarbeiter einen Fehler machen und bei einer Frage auf kandidatenwatch.de zwei türkisch-kurdische Familien miteinander vertauschen und die eine abschieben wollen obwohl die andere gemeint war (das Interessante: die Familie die von Pflügers Mitarbeiter abgeschoben werden möchte ist zwar tatsächlich davon bedroht, gilt aber als gut integriert und eine Tochter wurde erst kürzlich durch Bundespräsident Köhler für ihr ehrenamtliches Arrangement ausgezeichnet).

Nun sagte Friedbert Pflüger bei einem Besuch eines hoch verschuldeten und inzwischen privatisierten ehemaligen Landesunternehmens laut einem Zeitungsbericht: „Da haben wir ja beide eine Mission impossible.“

Erst später wurde er sich der Bedeutung bewusst und versuchte seinen erneuten Ausrutscher zu erklären.

Erinnerungen werden da wach an 2001. Vor fünf Jahren sorgte der damalige CDU-Spitzenkandidat Frank „Der Teppichhändler“ Steffel für ähnliche Schlagzeilen. Und wir erinnern uns an noch etwas: Steffel und die CDU wurden von den Wählerinnen und Wählern böse abgestraft.