Nachttauchgang und neue Tauchlampe

Nachdem ich vor zwei Wochen beim Gerätetraining im Glienicker See meinen ersten Dämmerungstauchgang gemacht hatte, stand gestern der erste Nachttauchgang auf dem Programm. Kurz vor 21 Uhr stiegen 10 Taucherinnen und Taucher in den 20 °C warmen Schlachtensee. Während in den ersten Minuten noch das Rest-Sonnenlicht wenigstens ein bisschen den Tauchgang „erhellte“, wurde es doch sehr bald (mit zunehmender „Tiefe“ – wenn man bei 5-6 Metern von „Tiefe“ sprechen kann *g* – ohnehin) recht dunkel. Mit der geliehenen Lampe kein Problem, zumal auch mein Buddy eine Lampe hatte. Doch nach ca. 30 Minuten wurde die Leistung der Lampe schwächer, so dass mir Michael, mein Buddy, mir zur Sicherheit noch seine Notfalllampe gab, damit ich etwas mehr Licht machen konnte. Damit setzten wir dann noch für 20 Minuten unseren Tauchgang ohne Probleme fort.
Zu sehen gab es übrigens nicht sehr viel. Neben zahlreichen kleinen Fischen und Krebsen, konnten wir nur einige kleinere Barsche und ein etwas größerer Fisch (könnte ein junger Hecht gewesen sein, aber sicher bin ich mir da nicht…) im dunklen See bestaunen. Eine andere Gruppe hatte scheinbar mehr Glück als wir. Nach deren Angaben, stießen sie kurz vor Ende des Tauchgangs noch auf einen stattlichen Wels. Über 1,60 Meter soll er groß gewesen sein.

Die Erfahrungen des ersten Nachttauchgangs brachten mich jedenfalls zu dem Schluss, dass ich schon eine eigene Lampe bräuchte. Was es da für welche gibt, hatte ich mir bereits angeguckt. Mit dem Ergebnis, dass man für richtig gute Tauchlampen einiges hinlegen muss – 250 Euro aufwärts waren allerdings „etwas“ zuviel für mich und auch die Modelle im mittleren Segment von 100-250 Euro sagten mir preislich nicht zu.

TauchlampeDurch einen Tipp von Michael, bin ich auf die nebenstehende LED-Lampe von Frogman gekommen. Obwohl die Lampe recht klein ist, sind ihre Leuchteigenschaften enorm. Das kalte LED-Licht bewirkt, dass die Lampe heller wirkt als das Licht bei Halogenlampen. Also bin heute Tauchpartner, dem Tauchladen meines Vertrauens gegangen und habe mir die Lampe (aber natürlich auch andere) angeschaut. Überrascht war ich ein wenig vom Preis des kleinen Wunderdings. Für diese Leistung ein absolut niedriger Preis – besser kann es ja gar nicht sein.
Die Leuchtleistung von insgesamt drei verschiedenen Lampen testeten Michael (der von Tauchpartner, nicht mein Buddy) im Laden-Keller…
Danach war klar, für welche ich mich entscheide (zumal die anderen auch teurer waren). Jetzt kam es nur auf die Farbe der Lampe an. Nach Michaels Rat (dieses Mal wieder mein Buddy) kaufte ich nicht die edler aussehende schwarze Version der Lampe, sondern die in Neongelb. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: sollte die Lampe mal verloren gehen und auf den Grund sinken, dann wäre die schwarze auf jeden Fall – wenn überhaupt – nur sehr schwer zu finden. Die neongelbe fällt da schon eher auf.

Mal schauen, wann ich den ersten Nachttauchgang mit der Lampe machen werde…

One thought on “Nachttauchgang und neue Tauchlampe

  1. 16.08.2007 at 09:30

    Die Frogman ist auf jeden Fall eine super wahl. Ich selbst tauche mit einer TillyTec, die aber preislich um einiges höher liegt. Vom Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich die Frog einfach unschlagbar und so schön unkompliziert. Einfach Batterien rein und fertig. Keine Akkupflege. Viel Spaß damit.

    Patrick