Immer dreister…

Online-Betrügereien sind schon länger an der Tagesordnung. Die meisten Tricks kennt man in der Zwischenzeit, doch die Gauner werden immer raffinierter und wechseln ständig ihre Methoden.
Gerade die großen Auktionsbörsen wie ebay.de, Mobile.de oder auch diese ganzen AutoHaus24.de oder ImmobilienScout24.de sind betroffen und die ehrlichen Kunden nicht sicher.
Eine recht alte Gaunerei hat durch den Onlinehandel wieder Aufschwung bekommen: der Trick mit den falschen Schecks. Normalerweise erhält man für seinen Gegenstand (z.B. ein Möbelstück oder ein Auto) einen Scheck, der nach Ende des Tausches platzt. Folge: Man ist seinen Wertgegenstand los und hat dafür kein Geld bekommen.
Nun aber gibt es eine neue Variation: Man erhält zur Bezahlung der Ware wieder einen Scheck, der allerdings deutlich höher ausgestellt worden ist, als der eigentlich vereinbarte Preis. Nach Einlösen des Schecks wird das Geld unter Vorbehalt (!) gutgeschrieben. Der angebliche Käufer (bzw. dessen angeblicher Vertreter) meldet sich daraufhin un bittet das Geld zurück zu überweisen. Als Dank kann man dafür eine bestimmte Summe von dem zuviel bezahlten Geld behalten. Kurz nach der Überweisung platzt allerdings der Scheck. Das heißt: Man hat zwar noch seinen Wertgegenstand, aber durch das Platzen des Schecks hat man dem angeblichen Käufer vom eigenen Geld etwas überwiesen! Das Geld ist übrigens nicht wiederzuholen…

Mehr Infos sind z.B. bei www.pc-special.net zu finden.