CDU Berlin nur noch lächerlich

Ich habe bereits in diesem Beitrag ausführlich über die peinliche Suche der Berliner CDU nach einem Spitzenkandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters geschrieben.
Langsam wird die ganze Sache noch lächerlicher (falls das überhaupt gehen sollte): Wie verschiedene Berliner Tageszeitungen berichten, habe die Berliner CDU-Führung Gespräche mit Friedbert Pflüger geführt, der diese Position übernehmen soll. Das lustige daran ist, dass Pflüger bereits vor wenigen Wochen aus der engeren Wahl heraus geflogen ist, weil er für die Berliner CDU Kreise nicht tragbar sei.
Unter anderem weil – wir erinnern uns – genau dieser so wehement gegen einen Regierungsumzug nach Berlin war. So einer soll nun Regierender Bürgermeister werden?

6 thoughts on “CDU Berlin nur noch lächerlich

  1. Besucher
    14.01.2006 at 15:58

    Oh warte, was ist das denn f?r eine CDU-Truppe da bei euch in Berlin???

    Da kann man sich als SPDler ja wirklich gen?sslich zur?cklehnen.

  2. Tim
    15.01.2006 at 03:38

    Lasst doch die arme CDU in Ruhe 😛

    Ich kann mir vorstellen, dass der Merkel dieser Landesverband so ?berhaupt nicht passt *g*

  3. 18.01.2006 at 02:00

    Moin Alex,

    lehn dich mal nicht zu gen?sslich zur?ck, nur weil es in einem Landesverband der CDU ordentlich hapert. Und das wird auch noch eine Weile andauern, die Probleme sind ncht wegzudiskutieren.

    Aber ich kann verstehen, dass Sozis sich gerne gerade hiermit aufhalten, haben sie ja ansonsten schon nix zu lachen: Sternchen Steinmeier entpuppt sich als vergl?hende Sternschnuppe, Platzeck mutiert die SPD in eine Kindergartenpartei um und euer SPD-Vorturner in Sachsen-Anhalt will das Kindergeld streichen, um Kinderg?rten beitragsfrei zu stellen. In v?lliger Verkrennung, dass es auch Leute gibt, die ihr Kind zuhause ausziehen wollen und nicht in den Kindergarten zu Verwahrung geben – die sollen nicht mehr gef?rdert werden, denn Familie hat nicht zuhause stattzufunden, sondern im Kindergarten. Forza, SPD: Platzecks neue Offensive scheitert schon vor dem Start, aber wenigestens ist gleich erkennbar, was die „neue“ SPD unter sozialer Gerechtigkeit versteht: Kinderg?rtnerinnen f?rdern anstatt Kinder.

  4. 18.01.2006 at 18:16

    Es lehnt sich weder jemand zur?ck noch h?lt sich jemand damit auf.
    Zu Steinmeier: Erstens ist da noch gar nichts bewiesen, was dazu f?hren k?nnte, dass er „vergl?ht“, zweitens (und das gilt auch f?r die anderen Punkte) ist das in Berlin nicht so wirklich interessant. Hier gehen die Uhren anders (wenn ich das mal so ausdr?cken darf). Bundespolitik spielt hier nicht so eine entscheidende Rolle bei den Abgeordnetenhauswahlen – nicht umsonst d?mpelt die CDU bei 20%.

  5. 18.01.2006 at 21:29

    Ich sag, das die Berliner Union eine Menge hausgemachter Probleme hat und die sich nicht von jetzt auf gleich in Wohlgefallen aufl?sen. Der Bundestrend hat schon Einfluss, aber er ist nicht entscheidend – wie in Hamburg, wo die CDU an die 10% vor dem Bundesergebnis der Union liegt.

    Wenn Pfl?ger die Berliner CDU anf?hren sollte, wird sich deren Wert deutlich erholen. Denn was der CDU aktuell am meisten schadet, sind die vielen Spekulationen und internen Machtk?mpfe. Sobald die Entscheidung getroffen ist, entf?llt dieser Malus und die Zustimmungswerte erholen sich. Um und bei 30% sehe ich aber kurz- bis mittelfristig das Ende der Fahnenstange…

    Der Steinmeier hat zum Amtsantritt von allen Seiten gute Kommentare bekommen – inzwischen ist er jedoch bereits zur gr??ten Belastung des Kabinetts mutiert und seine „non-kommunikative“ Art macht’s eher immer noch schlimmer.

  6. 18.01.2006 at 21:52

    Die gr??te Belastung wird aber von den Medien gesch?rt, die sich blind auf ein Thema drauf geset?rzt haben.