Abtauchen 2007

Einstieg LöbejünAm 14.10.2007 trafen sich überraschend viele Taucher der Wasserfreunde Spandau gegen 10 Uhr um in den Steinbruchkesseln in Löbejün das Abtauchen zu begehen. Mit dem Abtauchen wird quasi das Ende der Tauchsaison ausgerufen.

Da alle anderen sich dafür entschieden im ersten Kessel tauchen zu gehen, zogen es René, mit dem ich an diesem Tag tauchte, in den dritten See zu gehen. Trotz des deutlich anstrengenderen Abstiegs vom Rand bis zum Wasser, versprach ein Tauchgang in einem „leeren“ See interessanter zu werden, als einer, bei dem man ständig andere Taucher trifft.
Unsere Wahl sollte sich als gut erweisen. Obwohl wir vor der schlechten Sicht mehrfach gewarnt worden waren, konnte wir das nicht bestätigen und freuten uns über (natürlich vor allem für Berliner Verhältnisse) über eine gute Sicht.

Bei Wassertemperaturen um die 14 °C tauchten wir ca. 40 Minuten und konnte unten die Hinterlassenschaften (vor allem Schienen und Loren) aus der Zeit bestaunen, in der dort noch gearbeitet wurde. Was uns allerdings sehr überraschte, waren die zahlreichen (oder eher zahllosen) Krebse. Bei 40 hörten wir auf zu zählen… *g*

Unseren zweiten Tauchgang machten wir dann wie die anderen im ersten Kessel. Allerdings zogen wir auch dort die schwierigeren Einstiegsmethode der leichten vor. Statt wie die anderen gemütlich ins Wasser zu waten, sprangen wir aus ca. 4 Metern Höhe mit dem Schritt vorwärts ins Wasser. Das Foto oben ist dabei entstanden. Ich bin übrigens der, der da gerade durch die Luft segelt… *g*

Auch hier absolvierten wir einen 40 Minuten Tauchgang, bei dem das Highlight natürlich wieder das Betauchen des alten Pumpenhauses war. Da wir allerdings nur meine kleine Lampe dabei hatten, war es natürlich nicht sehr hell dort drin.
Ansonsten war die Sicht hier schlechter als im anderen Kessel, der Vorteil lag jetzt eigentlich nur darin, dass dieser Kessel tiefer ist als die anderen beiden.

Nach dem Tauchgang betätigten René und ich uns dann noch „ein wenig extremsportlich“. Mehr dazu später…