22. November 2011
Die EU rühmt sich ja gerne als Vorreiterin in bestimmten politischen und gesellschaftlichen Fragen. In einer Frage gilt das sicher nicht: Dem Schutz von Haien.
Speziell geht es hier um das Thema Hai-Finning.
Beim sogenannten Finning werden den – fast ausschließlich noch lebenden – Haien die Flossen abgeschnitten. Während die Flossen im Laderaum des Fischkutters verschwinden, werden die Haikörper wieder über Bord geworfen. Die Haie sinken hilflos zum Meeresgrund, wo sie qualvoll ersticken.
Im Gegensatz zu den Flossen, die vor allem auf dem asiatischen Markt bis zu 500 Euro pro Kilogramm bringen, sind die Körper für die Fischer wertlos und aufgrund ihrer Größe ein „nerviger Ballast“.
Viele Millionen Haie sterben jedes Jahr auf diese grausame Art und Weise.
Wenn man sich jetzt fragt, was das Hai-Finning mit der EU zu tun hat, dann sollte man sich bewusst machen, dass die riesigen europäischen Fangflotten ca. ein Drittel der Flossen für den asiatischen Markt liefern!
Und zum anderen sind nicht nur außerhalb der EU Haie bedroht: Gleich mehrere “europäische” Arten sind am Rande des Aussterbens. Und das nicht zuletzt auch deswegen, weil auch in Deutschland sehr viele Haiprodukte verkauft (und entsprechend auf GEkauft) werden. Z.B. die beliebten Schillerlocken, sind nichts weiter als die geräucherten Bauchlappen des gefährdeten Dornhais.
Aber die Verbraucher werden auch vorsätzlich getäuscht: Hinter den Fantasienamen Seeaal, Kalbsfisch, Steinlachs, Seestör und vielen anderen verbergen sich – Haie! Den ganzen Beitrag lesen »
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25. September 2011
Seit mehreren Jahren setzt sich die SPD Neu-Westend für eine verbesserte Schulwegsicherung für die Schülerinnen und Schüler der Charles-Dickens-Grundschule ein. Nun wurden im Dickensweg in Schulnähe zwei sogenannte Dialog-Displays aufgestellt.
„Ich freue mich, dass es ermöglicht werden konnte, solche Displays nun auch hier aufzustellen“, meint Alexander Sempf, stellvertretender Vorsitzender der SPD Neu-Westend. „Ein Dialog-Display ist eine gute Möglichkeit Autofahrer noch mehr zu sensibilisieren und Schulkinder noch besser zu schützen.“
Ein Dialog-Display signalisiert den Verkehrsteilnehmern eine Überschreitung der zugelassenen Geschwindigkeit mit dem Hinweis „langsam“ bzw. eine korrekte Geschwindigkeit mit „danke“. Durch das auf dem Display abgebildete Kind wird der Grund für die Geschwindigkeitsbegrenzung noch einmal verdeutlicht und auf Kinder hingewiesen. Den ganzen Beitrag lesen »
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26. August 2011
Als jemand, der bekennend und gerne mal alleine tauchen geht, war für mich eine Nachricht interessant, über die ich vor kurzem gestolpert bin: Der US-Tauchverband PADI (Professional Association of Diving Instructors) hat angekündigt eine Art Solotauchbrevet einzuführen. Der Name des Kurses: „Self Reliant Diver“. Das ganze könnte man also übersetzen mit „eigenverantwortlicher“, „selbstständiger“ oder auch als „unabhängiger“ Taucher.
Wer jetzt denkt, dass PADI damit dem Buddy-Prinzip den Rücken kehren möchte irrt. Der „Self Reliant Diver“ soll dem einzelnen Taucher im Buddy-Team stärken und auf mögliche Risiken vorbereiten. Dennoch scheint der Kurs als „Solotauchen“ anerkannt zu werden (z.B. bei Versicherungen).
Dieser Schritt ist grundsätzlich zu begrüßen (auch wenn er für PADI natürlich nicht nur bedeutet, dass man mit dem Trend geht, sondern dass man auch noch einen neuen Kurs hat den man verkaufen kann…
). Es kommt meiner Meinung dabei auch nicht darauf an, ob man danach wirklich solo tauchen geht, sondern dass man sich über mögliche Gefahren bewusst wird, lernt wie man sie bereits im Vorfeld vermeiden kann oder auch wie man mit Problemsituationen klar kommen könnte in denen der Buddy nicht oder nicht gleich hilft bzw. helfen kann. Den ganzen Beitrag lesen »
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22. August 2011
Nach einigen Tagen Unterbrechung möchte ich mit Tag 5 unserer Schottland-Rundreise fortfahren. Es war der erste richtige Regentag für uns, bis dahin hatten wir nur während der Autofahrten ab und zu mal einen kleinen Regenschauer mitbekommen. Ausgerechnet an diesem Tag standen allerdings eine Bootsfahrt über das Loch Ness und der Besuch des dort gelegenen Urquhart Castles an.
Loch Ness
Da wir bei unserer Bootstour auf dem Loch Ness leider total eingeregnet sind möchte ich das „unspannende“ in dem Beitrag weglassen und mich lediglich auf eine Beschreibung des Ortes beschränken…
Fast jeder hat schon mal vom Loch Ness – und seinem sagenumwobenen Bewohner, dem Seeungeheuer Nessie gehört. Loch (=See) Ness ist ein Süßwassersee in den Highlands und der zweitgrößte und zweittiefste (max. ca. 230m) See Schottlands. Der See entstand während der Eiszeit durch Gletscher, die einen See formten, der sich durch seine sehr hohe durchschnittliche Tiefe von allen anderen Seen in Schottland unterscheidet und ihn bezogen auf die Wassermasse zum größten aller schottischen Seen macht.
Heute ist Loch Ness ein Teil des Caledonian Canal, der den Atlantik mit der Nordsee verbindet und so Schiffen die Umrundung der schottischen Küste im Norden mitsamt ihrem unruhigen Wetter ermöglicht. Den ganzen Beitrag lesen »
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6. August 2011
Bereits zum sechsten Mal ist das Westender Terrassenfest der SPD Neu-Westend eine hervorragende Gelegenheit, in entspannter Biergarten-Atmosphäre hochrangige Politikerinnen und Politiker der Bundes-, Landes- und Bezirkspolitik zu treffen. Auch dieses Jahr sind wieder viele hochrangige Gäste aus der Politik dabei: Senatorinnen und Senatoren, Stadträte, Abgeordnete und natürlich Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für das Abgeordnetenhaus, das Amt des Bezirksbürgermeisters und die Bezirksverordnetenversammlung.
Dem Einladungsflyer (Download als PDF) sind alle politischen Gäste des diesjährigen Terrassenfestes zu entnehmen.
Durch den Abend führt unter anderem Robert Drewnicki, SPD-Wahlkreiskandidat für Westend und Vorsitzender der SPD Neu-Westend, die die sommerliche Tradition des Terrassenfestes 2006 begründete. Den ganzen Beitrag lesen »
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1. August 2011
Am Tag 4 gab es nach dem etwas entspannteren Vortag wieder mehr Sehenswürdigkeiten, die von uns erkundet werden wollten. Aus dem beschaulichen Newtonmore sollte es bis abends ins Steadings Hotel in „Flichity by Farr, Inverness“, ebenfalls in den Highlands und auf dem Weg zum Loch Ness gelegen, gehen. Neben der alten englischen Befestigung „Fort George“ und der Ruine der „Elgin Cathedral“ wollten wir uns auf dem Weg auch noch den ehemaligen Bischofssitz „Spynie Palace“ (wer hätte es gedacht: auch eine Ruine) anschauen.
Fort George
Fort George ist eine beeindruckende Festungsanlage, die die Engländer nach ihrem Sieg über die aufständischen Jakobiten im 18. Jahrhundert dort errichten ließen. Die Anlage ist weitestgehend erhalten geblieben, was – trotz ihrer auch aktuellen militärischen Nutzung – einen guten Einblick in die damalige Zeit liefert. Erkunden kann man das Fort auf eigene Faust. Unterstützt wird man hierbei durch einen kostenlos erhältlichen Audio-Guide.
Das riesige Fort liegt auf einer Landzunge und ist somit auf drei Seiten durch das Wasser vor eventuellen Eindringlingen geschützt. Auf der Landseite kommt man nur über eine Zugbrücke, die über einen breiten und tiefen Graben führt, in das Innere der Anlage. Dieser Graben hätte theoretisch im Ernstfall sogar geflutet werden können – theoretisch deswegen, weil in der Praxis zur gleichen Zeit hätte Flut herrschen müssen, um überhaupt Wasser in den Graben bekommen zu können.
Das „Dumme“ war nur, dass nach Fertigstellung des sündhaft teuren Baus sämtliche Aufstände ausblieben – kein Wunder, dass über Fort George nicht nur einmal heftig diskutiert wurde. Aus diesem Grund wurde die Festung auch vornehmlich als Depot und Standort verschiedener Hochlandregimenter genutzt. Derzeit beherbergt es das Royal Regiment of Scotland, The Black Watch, deren Angehörige man während der Besichtigung auch bei ihrer Arbeit im Fort sehen kann.
In einigen Räumen wird den Besuchern versucht zu zeigen, wie die Soldaten früher hier leben mussten. Anschaulich verdeutlicht wird dies durch die ein oder andere kleine Geschichte, die (gut gemacht) vom Audio-Guide abgespielt wird. Den ganzen Beitrag lesen »
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